Grundbegriffe der Psychotherapie
Was ist ein Psychotherapeut?
Ein Psychotherapeut kann ein Diplom-Psychologe (Psychologischer Psychotherapeut), oder ein Arzt (Ärztlicher Psychotherapeut: Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin sowie Arzt mit der Zusatzbezeichnung Psychotherapie) sein - beide dürfen ggf.
Was ist Analytische Psychotherapie?
Auch die Analytische Psychotherapie betrachtet aktuelle Probleme und Störungen als Ausdruck von Konflikten und Traumatisierungen, die in der frühen Kindheit erlebt und unzureichend verarbeitet wurden.
Was ist Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie?
Die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie betrachtet aktuelle Probleme und Störungen als Ausdruck von Konflikten und Traumatisierungen, die in der frühen Kindheit erlebt und unzureichend verarbeitet wurden.
Was ist Verhaltenstherapie?
Die Verhaltenstherapie gründet sich auf den Erkenntnissen der Lernforschung. Hierbei geht sie davon aus, dass menschliches Verhalten (Handeln, Denken und Fühlen) nicht angeboren, sondern erlernt wurde und somit auch wieder verlernt werden kann. So wie Menschen im Laufe ihres Lebens viele nützliche und notwendige Dinge erlernen - wie z.B.
Bei welchen Psychotherapieverfahren werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen?
Die Krankenkassen übernehmen zur Zeit die Kosten für drei psychotherapeutische Verfahren:
- Verhaltenstherapie
- Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Bei welchen psychischen Erkrankungen ist eine Psychotherapie angezeigt?
Psychotherapie wird u. a. bei folgenden Erkrankungen angewandt und von den Krankenkassen bezahlt:
- Depressive Störungen
- Angststörungen (Phobien, Panikstörungen, generalisierte Angststörungen)
- Zwangsstörungen
- Psychosomatische Störungen
- Psychische Beeinträchtigungen aufgrund schwerer körperlicher Erkrankungen oder Psychosen
Was ist Psychotherapie?
Psychotherapie bedeutet die Behandlung von seelischen Erkrankungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. Dazu zählen psychische Störungen wie Ängste, Depressionen, Essstörungen, Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Süchte und Zwänge.


